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Kristallisieren
Das Kristallisationsverfahren ist ein kombiniertes chemisch-mechanisches Verfahren, bei dem mit Stahlwolle unter einer Einscheibenmaschine eine geringe Menge Kristallisationsflüssigkeit eingearbeitet wird. Die Kristallisationsflüssigkeit verwandelt die Kalksteinkristalle an der Oberfläche des Gesteins in mikrofeine silikatähnliche Kristalle. Diese sind transparent und erreichen eine Mohs'e Härte von 4 bis 5 (Marmor 3).
Das Kristallisations-System bietet wesentliche Vorteile
• natürliche Politur, keine Beschichtung oder Versiegelung • einheitliche, brilliante Politur des Steines, natürliche Farben kehren wieder • wesentliche bessere Widerstandsfähigkeit durch Erhärtung der Oberfläche • absolute Pflegeleichtigkeit durch Verdichtung der Oberfläche • keine Beeinträchtigung des Umfeldes bei der Einarbeitung
Voraussetzungen und Grenzen der Kristallisation
Ein optimales Kristallisationsergebnis ist gewährleistet, wenn die Oberfläche vollkommen trocken und frei von jeglichen Verunreinigungen wie Wachsen, Versiegelungen oder anderen Beschichtungen ist. Feuchtigkeit und Verunreinigungen verhindern die chemische Reaktion der Kristallisationsflüssigkeit mit dem Kalksteinanteil des Bodens. Eine Grundreinigung mit den entsprechenden Mitteln ist in solchen Fällen notwendig. Je dichter und unverletzter die Oberfläche des Gesteines ist, umso brillianter wird auch die Politur. Die Kristallisation besitzt keine schleifende Wirkung, stark zerkratzte Flächen sind daher vor der Kristallisation überzuschleifen.
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